Wissenswertes Friseursalon

Wissenswertes Friseursalon für Kleintiere

Bei Das Fellstudio – Friseursalon für Kleintiere geht es nicht um Luxus, sondern um die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Lieblinge!

Hier wird sich Zeit genommen und sich in Ruhe um unsere treuen Begleiter gekümmert!


Thalasso-Behandlung = Schlammmasken-Behandlung

Insbesondere bei Kurzhaar-Hunderassen erleichtert die Thalasso-Behandlung das Ausbürsten. Die Schlammmasken-Behandlung kann ebenso bei Katzen und Langhaar-Hunderassen angewendet werden.

Nach der Schlammpackung löst sich das tote Haar leichter und die Tiere verlieren anschließend über mehrere Wochen hinweg weniger Haare. Durch die im Schlamm enthaltenen Mineralien wird das Hautmilieu in Balance gebracht und schützt vor Austrocknung. Verhornungen und Schuppen werden von der Haut gelöst, wodurch diese für Parasiten wie z.B. Milben uninteressant wird. Durch die Behandlung werden Giftstoffe auf der Haut gebunden und, durch die desinfizierende Wirkung, beugt sie Hautanfälligkeiten vor und unterstützt die natürliche Hautregeneration.


Vor allem bei langhaarigen Tieren, können Verfilzungen im Fell sogar Bewegungseinschränkungen verursachen, abgesehen von Hautirritationen die zu Hautentzündungen führen können.

Zu lange Krallen können dem Tier beim Laufen Schmerzen verursachen, sich entzünden, verwachsen, zu Verletzungen anderer Tiere oder Menschen führen oder das Tier zum Rutschen auf glatten Böden bringen.

Auch zu langes Fell zwischen den Pfotenballen können das Tier zum Rutschen bringen; dort bilden sich auch gerne Dreck- bzw Eisballen je Wetterlage.

Es kann vorkommen, dass sich ein Tier stark verschmutz und unbedingt gebadet werden muss.

Ältere oder anderweitig aus irgendeinem Grund eingeschränkte Tiere sind auf bestimmte Behandlungen angewiesen und dann ist ein Besuch beim Kleintierfriseur eine Notwendigkeit.

Abgesehen davon, gibt es mittlerweile unzählige Hunderassen deren Fellbeschaffenheit regelmässiges Trimmen, Scheren, Ausbürsten o.A. mit sich bringt und die meisten Hundehalter haben weder das notwendige Fachwissen noch das Werkzeug dazu und benötigen deshalb einen regelmässigen Termin bei einem Hundefriseur.

Manche Langhaarkatzen verfilzen leicht und müssen regelmässig ausgebürstet, entfilzt und von Knoten befreit werden. Leider wird dies oft gerade bei den schönen Langhaarrassen vernachlässigt und dann werden diese viel zu oft dem unnötigen Risiko und Stress einer Vollnarkose bei einem Tierarzt ausgesetzt um komplett abgeschoren zu werden. Die Bildung ganzer Filzplatten im Fell kann durch regelmässige Besuche bei einem Katzenfriseur umgangen werden – Ihre Katze dankt es Ihnen!

Nicht unbeachtet sollte bleiben, daß das Fell sowohl ein Schutz vor Kälte aber auch ein Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und somit vor Sonnenstich und Hautverbrennungen ist. Unsere Fellnasen, sowohl Hunde, als auch Katzen und Kaninchen, bzw „Tiere mit Fell“ sollten also nicht grundlos zu kurz abgeschoren werden.

Heutzutage ist das Baden ab und zu auch für unsere Heimtiere sinnvoll, weil sie, genauso wie wir Menschen, den Abgasen und Schmutzpartikeln ständig ausgesetzt sind. Auch bei Parasitenbefall und vor oder nach bestimmten Behandlungen beim Kleintierfriseur, sowie, wenn sich der Hund z.B. in Kuhdung oder Aas gewälzt hat. Sie sollten Ihr Tier aber nicht zu oft baden, da die Funktionalität der Haut sonst in Mitleidenschaft gezogen werden könnte, wenn die natürliche Schutzschicht durch Shampoo zu oft entfernt wird.

Regelmässiges Kämmen und Bürsten ist eine äusserst wichtige Komponente der Heimtierpflege! Es können damit Verknotungen, Verfilzungen und Verschmutzungen minimiert werden und ein zu häufiges Baden und zu kurzes Abscheren ist dann meistens nicht notwendig.


Anregung

Warum sollten wir ‚unseren‘ Hundekot einsammeln?

Weil es einen kleinen Aufwand mit großer Auswirkung bedeutet!

Kothaufen sind eine potentielle Gefahr für Hunde, Katzen, Wildtiere und vor allem auch für uns Menschen. Es gibt diverse Zoonosen die über die Hundekothaufen übertragen werden.

Zoonosen sind Erkrankungen die zwischen Tier und Mensch übertragbar sind.

Wir Menschen können an diesen Zoonosen auch erkranken!

Zu den häufigsten und sehr gefährlichen Zoonosen zählen die Giardiose, Kokzidiose, Bandwürmer (Gurkenkernbandwurm), Hundespulwurm (Toxocara canis) und Lungenwürmer: kleiner Lungenwurm (Crenosoma vulpis) und großer Lungenwurm (Angiosstrongylus vasorum).

Es gibt Länder in denen Kinder an Wurmbefall sterben.

Um mich möglichst kurz zu fassen: wenn ein kranker Hund seinen Kothaufen beim Gassigehen macht, dann landen je nach „Erkrankung“ jeweils die Zysten von Giardien (Einzeller), die Kokzidien (Protozonen), die Eier von Bandwürmern, die Larven vom Hundespulwurm oder die Larven von Lungenbandwürmern in diesem Hundekothaufen. Wenn nun dieser Kothaufen nicht eingesammelt und entsorgt wird, kann Folgendes passieren: sobald ein anderes Tier, z.B. ein Fuchs oder sogar ihr bisher gesunder Liebling, mit diesem infizierten Kothaufen in Kontakt kommt, nimmt es diese Parasiten oder Krankheitserreger auf und wird nun selbst krank und/oder zum Überträger. Wenn jemand, evtl Sie oder Ihr Kind oder ein anderes Tier, mit ihrem nun infizierten Hund in Kontakt kommt – z.B. durch Spielen, Schmusen, Abschlecken (Hundenase an ihre Hand > Ihre Hand an Ihre Nase oder Ihren Mund usw usf), dann steckt dieser sich an und wird selber krank und/oder fungiert als ein weiterer unzähliger Überträger. Und so endet dieser Teufelskreis nie und diese Parasiten bzw diese Krankheiten übertragen sich immer und immer weiter.

Nun…. angenommen der Kothaufen wird eingesammelt, so sollte er dann im Hausmüll entsorgt und somit verbrannt werden, damit mögliche Parasiten und Krankheitserreger abgetötet und vernichtet werden und somit keine Gefahr mehr darstellen können.

Würde der Hundekot nur in den Plastiktütchen eingepackt und dann aber wieder in der Natur liegengelassen, würde erstens die Plastiktüte eine zusätzliche Gefahr vor allem für neugierige Wildtiere darstellen, das Plastik würde die Umwelt zusätzlich belasten und es wäre nur eine Frage der Zeit bis der Hundekot wieder „zugänglich“ wird und die gleiche oben genannte Gefahr darstellt. Diese Parasiten und Krankheitserreger können meistens sehr lange vollkommen ungeschadet überleben und sind sehr widerstandsfähig.

Und dann gibt es m.M. nach evtl. noch ein Argument: es gibt doch leider genug Tier- bzw Hundehasser… die Giftköder o.A. auslegen um unseren Fellnasen übelst zu schaden… es ist mir ein Rätsel wie sojemand „tickt“, aber, wenn sich diese Menschen schonmal nicht über Kothaufen ärgern können…. sie verstehen worauf ich hinaus möchte… vielleicht können wir und wenn es auch nur ein einziges Hundeleben wäre, vor so einem schrecklichen Schicksahl retten, dann wäre dies doch Grund genug…

Naja und abgesehen von allem oben Genannten… ich trete selbst äusserst ungern in einen Hundekothaufen… und Sie?